Das Ziel der Ingenieurinformatik ist, durch den Einsatz von Informatikmethoden in den Ingenieurwissenschaften (v.a. Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik) Innovationen und Verbesserungen in bisherigen Technologien zu erreichen.
Der Masterstudiengang setzt dabei auf dem Bachelorstudiengang auf und vertieft dessen Inhalte.
Ein Drittel des Studiums wird im Ingenieurbereich absolviert. In den beiden Schwerpunkten Ingenieurinformatik und Ingenieurfach (einer davon mit 18 CP, der andere mit 12 CP) wählt man Fächer aus diesem Katalog:
Ingenieurinformatik:
- Rechnergestützter Entwurf
- Robotik und Computersehen
- Informatik für Automotive
Ingenieurfach:
- Maschinenbau/Konstruktion
- Maschinenbau/Produktion
- Maschinenbau/Logistik
- Elektrotechnik
- Verfahrenstechnik
Aus dem Bereich der Informatik müssen 18 CP belegt werden:
- Software und Algorithm Engineering
- Methods of Data and Knowledge Engineering
- Applications of of Data and Knowledge Engineering
- Technische Informatik
- Angewandte Informatik
- Datenintensive Systeme
- Sicherheit und Kryptologie
Vervollständigt wird das Studium durch 12 CP aus dem Bereich Schlüssel- und Methodenkompetenzen und die Masterarbeit (30 CP).
Ein Master der Ingenieurinformatik ist in der Lage, in der produzierende Industrie oder der Softwareentwicklung eine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit aufzunehmen. Alternativ steht die wissenschaftliche Laufbahn über eine Promotion offen.
Der Studiengang Ingenieurinformatik wurde zwischenzeitlich auch unter den Namen „Computer Systems in Engineering“ angeboten.